Ein Ausflug in das Mittelalter und ein Nachtrag zu Karneval

 

Unsere Klasse 7d war am Montag, den 26.02., in der Kölner Altstadt und hat dort das mittelalterliche Köln von Herrn Heiliger erklärt bekommen. Wir waren zuerst im Dom, dessen Bau 1248 gestartet und erst im Jahre 1820 fertiggestellt wurde. Der Dom, 157 Meter hoch, hat innen die zweitgrößte hängende Orgel der Welt. Sie besteht aus mehreren tausend Pfeifen und die größte Pfeife ist so groß wie 5 Kleinwagen. Beeindruckend!

Auf einem der großen Fenster im Dom, auf dem sehr viele Handwerke abgebildet sind, ist auch ein Saturn zu sehen. Herr Heiliger erklärte uns, dass dies daher kommt, dass der Gründer des Elektromarktes „Saturn“ das Fenster bezahlt hat und im Gegenzug sein Firmenlogo ins Fenster eingebaut wurde.

Als nächstes schauten wir uns den Schrein der Heiligen drei Könige an. Er besteht aus Gold und es wurde schon oft versucht ihn zu stehlen. Um einigen Wissenschaftlern Tests zu ermöglichen, wurde der Sarg geöffnet. Sie testeten, wie alt die Knochen sind - und tatsächlich waren sie aus dem richtigen Zeitalter. Doch ob es wirklich die Gebeine der Heiligen drei Könige sind, weiß jedoch niemand.

Nach einem Zwischenstopp ging es dann weiter zum Rheinufer, an dem wir gemeinsam mit den Möwen frühstückten. Uns wurde erklärt, dass das kölsche „Alaaf“ daher kommt, dass Köln früher eine Hansestadt war und jedes Schiff, das früher Köln passierte die komplette Ware abladen musste, um sie den Kölnern zum Handel anzubieten. Daher begrüßten die Kölner die Schiffe mit dem Spruch „al aaf“, welcher so viel bedeutet wie „alles abladen“.

Die Mainzer sagen „Helau“, weil sie früher nicht alles abladen wollten, sondern den Rhein hinauffahren, also „helau“ fahren wollten.

Wir sind durch das mittelalterliche Köln, also den nicht zerbombten Teil Kölns gegangen, der nur noch 4% der ganzen Stadt bildet. Nachdem wir über die Salzgasse bis zum Heumarkt gegangen waren, konnten wir mit der KVB oder anders nach Hause gehen oder fahren.

Luis, Eric
7D