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Q2 Kunstkurs holt 2. Platz und 650€ Preisgeld - bei über 280 Beiträgen

Wie bereits in einem früheren Beitrag angekündigt, wurden wir ins Ministerium für Schule und Bildung eingeladen, um an der Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbes „Go Ahead – Es ist dein Kopf!“ teilzunehmen.

Nachdem wir von Herr Ralph Fleischhauer, dem Abteilungsleiter der allgemeinbildenden Schulen und vertretende Kraft für Frau Ministerin Yvonne Gebauer, begrüßt wurden, führte der Vorsitzende des Vorstandes der Unfallkasse NRW Herr Uwe Meyeringh in die Thematik und Problematik des Fahrradfahrens ohne bzw. mit Helm ein. Denn: Radfahrer gehören zu den am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmern. 2018 ereigneten sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 88.472 Unfälle mit Personenschaden mit Fahrradbeteiligung. Damit waren Radfahrer nach Pkw-Fahrern am häufigsten in Unfälle involviert, bei denen Menschen zu Schaden kamen. 88.435 Radfahrer bzw. Pedelec-Fahrer wurden verletzt, 445 getötet. Etwa jeder fünfte Verletzte und fast jeder achte Verkehrstote im Straßenverkehr war 2018 demnach ein Radfahrer. (Quelle: www.runtervomgas.de)

2019 11 21 Go Ahead Q1 zusatzAußerdem wurde durch den Moderator auch noch auf die Kampagne des Verkehrsministerium (siehe Bild) in Kooperation mit der Castingshow „Germany‘s Next Topmodel“ verwiesen, die nicht nur in den Zeitungen, sondern auch im Kunstunterricht kontrovers diskutiert wurde. Kritikpunkte waren zum einen, dass die Marketingstrategie „sex sells“ viel zu banal für die heutige Zeit geworden ist, weil bei Instagram und Co. stets und ständig halbnackte Menschen zu sehen sind und zum anderen, weil der Spruch „Looks like shit. But saves my life.“ dann doch wiederum impliziert, dass einen Helm zu tragen tatsächlich blöd aussieht, was nicht der Kern der Sache sein sollte. Außerdem sind die Models so fern ab von der tatsächlichen Lebenswelt der Schüler*innen, dass man die Thematik auch nicht wirklich auf sich bezieht. Unser Motto war deshalb: Das können wir besser!

Dies sah auch die Jury des Go-Ahead-Wettbewerbs so und honorierte unseren Beitrag mit einem grandiosen 2. Platz aus 286 Einsendungen und einem Preisgeld von 650€.

Hier können Sie unsere Beiträge selbst ansehen (PDF, 11 MB)

Abschließend lässt sich sagen, dass nicht nur wir für das Thema „Helm tragen“ sensibilisiert wurden, sondern auch die Schirmherren, die unseren Beitrag als „etwas Intellektuelles und noch nie Dagewesenes“ beschrieben haben und dadurch selbst für eventuelle Werbekampagnen inspiriert wurden.

Vielen Dank an alle Beteiligten und nun heißt es Helm auf!

MAT