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Unterricht in der Oberstufe

Grundsätze für den Unterricht in der Oberstufe (Mai/Juni 2020)artikel facharbeit

  • Der Präsenzunterricht ist eine Ergänzung zur digitalen Unterrichtsversorgung.
  • Im Präsenzunterricht ist der Kursverband aufgelöst.
  • Die digitale Unterrichtsversorgung im Kursverband wird bis zu den Ferien weiter fortgeführt.
  • Ist ein Fach schriftlich gewählt, so ist (im zweiten Halbjahr 2019/20) eine Klausur zu schreiben.
  • Die Kooperation mit dem Schaurte-Gymnasium ist befristet aufgehoben.

Planung und Durchführung des Unterrichtes in der Oberstufe

  • Je Unterrichtstag bleibt eine Lerngruppe fest zusammen in einem Raum. 
  • Die Zusammensetzung der Lerngruppe und der Stundenplan erfolgt für jeden Unterrichtstag möglichst nach gewünschten fachbezogenen Unterstützungsangeboten.
  • Der Fachunterricht erfolgt ausschließlich am Gymnasium Thusneldastraße.
  • Der Plan bis zu den Ferien wird am Mittwoch, den 13.05.2020 veröffentlicht.
  • Die Kurse, in denen noch keine Klausur geschrieben wurde, erhalten zusätzlich zum allgemeinen Präsenzunterricht im Kursverband Unterricht, um die Klausur vorzubereiten.

Bewertung/Notenvergabe

Die  Beurteilung der Leistungen und die Notenvergabe für den 2. Abschnitt der EF und der Qualifikationsstufe (2. Halbjahr Q1)  orientiert sich an der „Verordnung zur befristeten Änderung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 SchulG“ vom 1. Mai 2020, hier insbesondere:

§ 46: Leistungsnachweise und Leistungsbewertung, Nachprüfung bei Minderleistungen

(1) Von dem Grundsatz zur gleichwertigen Bildung der Kursabschlussnote aus den Endnoten beider Beurteilungsbereiche [Schriftlich/SoMi] (…) kann zugunsten der Schülerin oder des Schülers abgewichen werden.

(2) (…) In der Einführungsphase [kann] auch in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen sowie im ersten Jahr der Qualifikationsphase in den zwei Leistungskursfächern und in den von der Schülerin oder dem Schüler gewählten schriftlichen Grundkursfächern die Anzahl der zu schreibenden Klausuren auf jeweils eine und die Klausurdauer verringert werden, wenn dies aufgrund von Zeiten des Ruhens des Unterrichts organisatorisch erforderlich ist.

(3) Die Schule entscheidet anhand der organisatorischen Möglichkeiten und Umstände im Einzelfall, ob Leistungsnachweise, die Schülerinnen und Schülern aus von ihnen nicht zu vertretenden Gründen nicht erbracht haben, nachzuholen sind.

(4) Für Schülerinnen und Schüler im zweiten Halbjahr der Einführungsphase und im zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase, bei denen eine Leistungsbewertung unter Berücksichtigung von Zeiten des Ruhens des Unterrichts, individueller Quarantänemaßnahmen und Erkrankung nicht möglich ist und aus organisatorischen Gründen nicht herbeigeführt werden kann, ist auf die Benotung des vorangegangenen Halbjahres zurückzugreifen. Dann gelten die Kursabschlussnoten im ersten Halbjahr der Qualifikationsphase auch als Kursabschlussnoten für das zweite Halbjahr der Qualifikationsphase.

(5) Schülerinnen und Schülern, die aufgrund (…) (Absatz 4 [Note aus erstem Halbjahr]) im zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase in einem oder mehreren belegten Leistungs- oder Grundkursen vier oder weniger Punkte der einfachen Wertung erreicht haben, erhalten (…) die Möglichkeit zur Nachprüfung in diesen Fächern. Eine Zulassung zur Nachprüfung erfolgt (…) auch, wenn die Verbesserung einer Minderleistung in mehr als einem Fach erforderlich ist. Es finden dann mehrere Prüfungen statt. Die Prüfungsaufgaben sind dem Unterricht des ersten Halbjahres zu entnehmen. Eine Nachprüfung ist nicht möglich in Fächern, die mit null Punkten abgeschlossen wurden.