Berufs- und Studienorientierung

© Heike Skamper

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler auf verschiedenste Weise in ihrer Berufs- und Studienwahl:

Vorbereitung im Rahmen des Unterrichts Junge Menschen sollen befähigt werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Studium oder Erwerbsleben selbstverantwortlich zu treffen. Die Bildung am Gymnasium Thusneldastraße beinhaltet somit immer auch die verantwortungsvolle Vorbereitung auf die Arbeitswelt. Die hohe Komplexität und der rasche soziale Wandel in der Berufswelt machen es uns zur Aufgabe, den Jugendlichen eine Orientierung zu bieten. Dazu sollen Kenntnisse über die Wirtschafts- und Arbeitswelt und ggf. den Hochschulbereich vermittelt, Berufs- und Entwicklungschancen aufgezeigt und Hilfen für den Übergang in eine Ausbildung oder in ein Studium gegeben werden.
Kontinuierliche Begleitung

Eine kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler im Prozess der Berufszielfindung, an dessen Ende die eigenverantwortliche und kompetente Studien- und Berufswahl steht, ist uns daher sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II ein wichtiges Anliegen.

Sekundarstufe I In der Sekundarstufe I findet diesbezüglich in Klasse 8 eine Potentialanalyse statt, die den Schülerinnen und Schülern eine fundierte Selbst- und Fremdeinschätzung ihrer personalen, sozialen und fachlichen Potenziale liefert. Darauf aufbauend findet eine eintägige individuelle Berufsfelderkundung statt. In Klasse 9 findet dann eine mehrtägige Berufsfelderkundung statt, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrung vertiefen und erweitern können. Die Form und Gestaltung schriftlicher Bewerbungen wird im Deutschunterricht eingeübt. Darüber hinaus bestärken wir Schülerinnen und Schüler, am bundesweit bekannt gewordenen Girls´ bzw. Boys´ Day teilzunehmen. (IZA)
Sekundarstufe II In der Sekundarstufe II findet neben dem Sozialpraktikum am Ende der EF eine gymnasiale Berufsberatung von der Bundesagentur für Arbeit statt. In der Q1 sowie Q2 stehen den Schülerinnen und Schülern die Berufsberater der Schule fortwährend für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit setzt sich in Form von verstärkten Angeboten zur Berufszielfindung sowie zu Beratungsgesprächen fort. Außerdem finden Informationstage an Universitäten oder Fachhochschulen statt, an denen z.B. in unterschiedlichen Studiengängen hospitiert werden kann und anschließende Beratungsgespräche seitens der Universität wahrgenommen werden. Bei Interesse besteht auch die Möglichkeit, an Studierfähigkeitstests für die Fachbereiche Ingenieurwissenschaft bzw. Mathematik teilzunehmen.
Die Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) erneuert das Übergangssystem von Schule zu Beruf flächendeckend und führt ein landesweit einheitliches Übergangssystem ein, dessen Ziel es ist, den Prozess der Berufsorientierung mit Standardelementen (wie z.B. der Potentialanalyse) systematisch zu begleiten und zu definieren. Das Gymnasium Thusneldastraße nimmt bereits an diesem Vorhaben teil, das bis 2017 diese Elemente für alle Schule verbindlich festlegen wird. (IZA)