Informationen zur Geschichte des Gymnasiums

Gründung und Entwicklung

Die Geschichte des Gymnasiums Thusneldastraße beginnt am 8. Mai 1955 mit dem Beschluss des Rates der Stadt Köln zur Gründung einer "zusätzlichen Mädchenschule" im rechtsrheinischen Stadtgebiet in Deutz. Da in der Zeit nach dem Wiederaufbau zu wenig Gebäude vorhanden waren, wurde das Mädchengymnasium zuerst dem Städtischen Jungengymnasium angeschlossen.

Ende 1957 erfolgte die provisorische Verlegung in die Evangelische Volksschule in der Neuhöfferstraße, nachdem Pläne der Stadt Köln, die Schule nach Kalk zu verlegen, am energischen Widerstand der Eltern scheiterten und der Weg für ein neues Schulgebäude in der Thusneldastraße geschaffen wurde.

Ende Januar 1964 fand endlich der langersehnte Umzug in das eigene Schulgebäude statt. 12 Jahre nach Gründung der Schule war das Gebäude endgültig fertiggestellt, so dass am 28. Januar 1967 die offizielle Einweihung gefeiert werden konnte.

Mit der Einführung der Koedukation (gemeinsamer Unterricht von Mädchen und Jungen) zum Schuljahr 1971/72 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Gymnasiums. Erstmals wurden in der fünften Klasse Jungen aufgenommen, was zahlreiche Umbauten im doch noch recht neuen Schulgebäude nach sich zog.

Zum 25jährigem Jubiläum 1980 wurde die Schule, die mittlerweile auf über 1000 Schülerinnen und Schüler angewachsen war, umfangreich renoviert.

Am 15. Juli 1986 besuchte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker die Schule und stand den Schülerinnen und Schülern für ihre Fragen zur Verfügung.

Das Jahrhunderthochwasser 1995 verschonte auch die Schule nicht. Lediglich durch massiven Einsatz mehrerer Pumpen konnte eine Überflutung des Kellergeschosses verhindert werden.

Im Mai 2015 feierte das Städtische Gymnasium Deutz sein 60jähriges Jubiläum.